Unser Geschäftsjahr 2025
Gemeinsam für Innovationen,
die wirken
Als einer der führenden Projektträger Deutschlands setzen wir Förderprogramme für Bundes- und Landesministerien, Bundesbehörden, Stiftungen und die Europäische Kommission um. Wir begleiten den gesamten Prozess – von der Strategieentwicklung über die Projektauswahl bis zur Kommunikation der Ergebnisse. Gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ebnen wir Innovationen den Weg in die Praxis. In unserem Geschäftsbericht 2025 stellen wir zentrale Aufgaben, Schwerpunkte und Entwicklungen des vergangenen Jahres dar.
Unser Profil
Daniela Wirtz im Interview
„Innovationen ganzheitlich zu denken – von der Grundlagenforschung über die Anwendung bis zum Transfer –, das ist unsere große Stärke als Projektträger“, sagt Daniela Wirtz, Leiterin des Projektträgers Jülich.
2025 war ein Jahr des Umbruchs – auch in der Forschungs- und Innovationspolitik. Unsere Leiterin erklärt im Interview, wie die Bundesregierung mit der Hightech Agenda Deutschland und anderen Initiativen ihre Ziele justiert hat und welche Rolle wir als Projektträger dabei spielen.
Liebe Frau Wirtz, 2025 war ein ereignisreiches Jahr – auch in der Forschungs- und Innovationspolitik. Was waren aus Ihrer Sicht die größten Veränderungen?
Noch viel mehr als in den Jahren zuvor haben 2025 politische Umbrüche stattgefunden, gesellschaftliche Debatten Fahrt aufgenommen und die geopolitische Lage hat sich stark verändert. Diese Entwicklungen prägen auch das Umfeld, in dem wir als Projektträger agieren. Erwartungen an Innovationen verändern sich. Mit der Hightech Agenda Deutschland hat die Bundesregierung die Weichen für ihre forschungs- und innovationspolitischen Ziele deshalb neu gestellt. Ende des Jahres hat sie mit der Modernisierungsagenda zusätzlich den Bürokratieabbau eingeläutet. Über beide Strategien verspüren wir Rückenwind auch für Initiativen, die wir als Projektträger bereits länger verfolgen.
Welchen Beitrag leistet PtJ dabei?
Wenn ich unsere Fokusthemen betrachte, sehe ich uns mit Blick auf die Schlüsseltechnologien und Forschungsfelder der Hightech Agenda sehr gut aufgestellt. In den Roadmap-Prozess haben wir uns entsprechend aktiv eingebracht und verstehen uns durchaus an verschiedenen Stellen als Katalysator für eine Reihe von Themen. Auch für stärker industriepolitisch ausgerichtete Initiativen gilt dies gleichermaßen, genauso wie für den Transfer. Innovationen ganzheitlich zu denken – von der Grundlagenforschung über die Anwendung bis zum Transfer –, das ist unsere große Stärke als Projektträger. Und genau in dieser Rolle können wir maßgeblich zum Gelingen der Hightech Agenda und anderer Strategien beitragen.
Wagen wir einen Blick nach vorne: Welche Entwicklungen erwarten Sie als nächstes?
Mit dem im Koalitionsvertrag angekündigten Innovationsfreiheitsgesetz erwarten wir auch für die Projektförderung den Abbau bürokratischer Hürden – ein Thema, das uns seit vielen Jahren ein Anliegen ist, um die Geschwindigkeit im Innovationsgeschehen zu erhöhen.
Wenn dies gelingt, wird die Innovationsförderung umso mehr Fahrt aufnehmen. Auch die lang erwartete Transferinitiative wird starten – eine Aktivität, die wir als Projektträger mit auf den Weg gebracht haben, damit der Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft besser und schneller gelingt. Daneben zeichnen sich auf der europäischen Ebene neue Weichenstellungen, nicht nur im Bereich der Innovationsförderung, ab.
Wir freuen uns darauf, diese und viele weitere Themen mit voranzubringen!