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Klimaneutrale Energieerzeugung und Wasserstoff

Klimaneutrale Energie und Wasserstoff

Klimaneutrale Mobilität

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Biotechnologie und Gesundheit

Meere, Klima und Nachhaltigkeit

Meere, Klima und Nachhaltigkeit

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Hochschulen und Start-ups

Hochschulen und Start-ups

Transfer und regionale Innovationssysteme

Transfer und regionale Innovationsökosysteme

Saisonale Wärmespeicher
v. l. n. r.: © GFZ, © Hamburger Energiewerke, © Solmax, © francescoridolfi.com – stock.adobe.com

Förderformat „URBAN ARENA Seasonal Heat Storage“ startet

Mit dem Pilotformat „URBAN ARENA Seasonal Heat Storage“ bringen wir Stadtwerke und Forschung zusammen, um saisonale Wärmespeicher in die Praxis zu überführen. Ziel des Projektes ist es, überschüssige Wärme aus dem Sommer zu speichern und im Winter nutzbar zu machen. In einem ersten Schritt haben wir 2025 interessierte Stadtwerke gesucht.

Insgesamt 15 Versorgungsunternehmen haben sich erfolgreich beworben. In einem zweiten Schritt haben wir die Versorgungsbetriebe unterstützt, Forscher:innen zu finden, die sie bei der Umsetzung ihrer Wärmespeicherprojekte begleiten. Wir führen das Pilotprojekt für die europäische Partnerschaft „Driving Urban Transitions“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durch.

Wasserstoff-Leitprojekte
© scharfsinn86 – stock.adobe.com

Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie

Für die drei Wasserstoff-Leitprojekte „H2Giga“, „H2Mare“ und „TransHyDE“ haben wir im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt die Projektträgerschaft und die übergeordnete Kommunikation übernommen. Dabei haben wir 2025 vielfältige kreative Kommunikationsformate entwickelt. Ziel war es, neue Zielgruppen außerhalb der Wissenschafts-Community zu erreichen.

Herausgekommen sind 2025 der Podcast „Schlauer einschlafen – Wissen zur Energiewende“, das Rap-Battle „H2 means Hip-Hop“ sowie der Kunstwettbewerb „ARTmeetsH2“. Der Science Slam „H2 ahoi!“, ein Videospiel und ein interaktiver Comic erreichten auf der MS Wissenschaft ein breites Publikum. Unser Auftrag umfasste Ideenfindung, Konzeption, Koordination und Umsetzung dieser Aktionen.

DAC-2-E-Methane
© Tobias Verfuß

Anlage zur klimaneutralen Energiegewinnung eingeweiht

In Duisburg hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst 2025 die erste Liquid-Solar-Anlage eingeweiht. Die Pilotanlage des Projekts „DAC-2-E-Methane“ erzeugt dabei aus abgeschiedenem CO2 und grünem Wasserstoff klimafreundliches E-Methan. Ein digitales Betriebsmodell sorgt für die optimale Nutzung von Wind- und Solarstrom.

Gefördert wird das Vorhaben im Innovationswettbewerb „Energie.IN.NRW“ durch die europäische Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027). Wir begleiten die im Innovationswettbewerb geförderten Projekte und unterstützen so die Entwicklung eines sektorenübergreifenden Energiesystems der Zukunft sowie klimaneutraler Lösungen für Industrie und Gebäude.

CO2-Differenzverträge
© VectorMine stock.abobe.com

Vorbereitendes Verfahren für 2026 gestartet

Mit dem Start des vorbereitenden Verfahrens für die „CO2-Differenzverträge“ beginnt eine neue Phase der industriellen Dekarbonisierung. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt energieintensive Unternehmen bei Investitionen in CO2-arme Produktionsverfahren. Neu ist unter anderem die Förderfähigkeit von Technologien zur CO2-Abscheidung und -Nutzung.

Wir gestalten und setzen die Projektträgerschaft gemeinsam mit VDI/VDE-IT, Deloitte und CMS um. Die Vergabe der CO2-Differenzverträge erfolgt 2026 in einem wettbewerblichen Auktionsverfahren und schafft Planungssicherheit für klimafreundliche Investitionen. Mit den Vergabe-Planungen haben wir 2025 begonnen.

Flüsterpropeller
© FH Aachen | Arnd Gottschalk

Leisere Luftfahrt durch neue Materialien

Mit dem Projekt „Flüsterprop.NRW“ entsteht in Aachen ein besonders geräuscharmer Propeller für Elektroflugzeuge. 2025 wurde im Rahmen des Förderprogramms „Luftfahrt.NRW“ ein Förderbescheid über rund 900.000 Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen an das Projekt übergeben.

Ziel des Projekts ist es, die Lärmemissionen elektrisch betriebener Flugzeuge zu senken – unter anderem durch eine optimierte Propellerform und den Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffe. Die Technologie wird am Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück im Realbetrieb erprobt. Wir betreuen das Projekt und das gesamte Förderprogramm „Luftfahrt.NRW“.

enerPort II
© Ilja Höpping

Duisburger Hafen erprobt CO2-freies Wasserstoff-Container-Terminal

Am Duisburg Gateway Terminal wurde 2025 erstmals der Betrieb eines klimaneutralen Container-Terminals erprobt. Das Projekt „enerPort II“ testet die CO2-freie Versorgung über wasserstoffbasierte Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellen. Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher ergänzen das Energiekonzept.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 11,6 Millionen Euro gefördert und ist Teil der „Nationalen Wasserstoffstrategie“. Wir begleiten das Vorhaben seit der Konzeptionsphase. Die entwickelten Lösungen sollen perspektivisch auch auf weitere Binnenhäfen in Deutschland übertragen werden.

Batterieforschung
© Artur Krause ARTVISU

Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB)

In der „Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) in Münster wurde 2025 erstmals eine funktionsfähige Lithium-Ionen-Batteriezelle vollständig mit europäischer Anlagentechnik gefertigt – von der Elektrode bis zur fertigen Zelle. Damit entsteht eine zentrale Einrichtung für den Technologiestandort Deutschland.

Mit der „FFB PreFab“ steht bereits seit 2024 eine Pilotfertigung zur Verfügung. Die „FFB Fab“ wird künftig Produktionsforschung im Gigafactory-Maßstab ermöglichen. Unternehmen können hier neue Fertigungsprozesse unter industrienahen Bedingungen erproben und so Ergebnisse schneller in die Anwendung überführen. Wir betreuen den Aufbau der FFB im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Brennstoffzellen im Verkehr
© JH45 – stock.adobe.com (generiert mit KI)

Projektträgerschaft verlängert

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat uns 2025 erneut mit der Projektträgerschaft für die „Förderung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien im Verkehr“ beauftragt. Damit begleiten wir zentrale Programme wie das „Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) bereits seit 2008 und führen unsere Arbeit für weitere drei Jahre fort.

Im Fokus stehen Forschung, Entwicklung und Investitionen in klimafreundliche Antriebe im Straßen-, Schienen-, Luft- und Schiffsverkehr. Dazu zählen auch der Aufbau von Wasserstoffinfrastruktur sowie die Förderung europäischer Großprojekte. Wir begleiten das BMV von der Konzeption über die Umsetzung bis zur Erfolgskontrolle der Fördermaßnahmen.

Lebenswissenschaften
© Martn - stock.adobe.com (generiert mit KI)

Projektträgerschaft für „Neue Methoden in den Lebenswissenschaften“

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat uns 2025 mit der Projektträgerschaft „Neue Methoden in den Lebenswissenschaften; Biotechnologie; Wirkstoffforschung“ beauftragt. Wir begleiten in diesem Rahmen die zugehörigen Förderprogramme von der strategischen Ausrichtung über die Projektförderung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Thematische Schwerpunkte liegen unter anderem auf Wirkstoffforschung, Zell- und Gentherapien, Biodiversität sowie Alternativen zu Tierversuchen. Ein zentrales Anliegen ist der Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis.

Modellregion Bioökonomie
© Leiritz/ PtJ

Startschuss für „Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten“

2025 sind mit der Modellregion Bioökonomie „Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten (DiP)“ 19 Projekte gestartet, die den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier voranbringen. Das übergeordnete Ziel ist eine digitalisierte, klimaneutrale und wettbewerbsfähige Bioökonomie in Deutschland – von klimaresilientem Pflanzenanbau bis hin zur Entwicklung biobasierter Produkte.

Wir begleiten die Maßnahme im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. In Abstimmung mit dem Land Sachsen-Anhalt haben wir das Förderkonzept entwickelt und betreuen die Projekte von der Antragstellung bis zur Bewilligung. Die Finanzierung erfolgt aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen.

MEDICA 2025
© PtJ

Innovationsförderagentur NRW mit Projekten auf Fachmesse

Mit der bei uns angesiedelten Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW) waren wir 2025 auf der MEDICA-Messe in Düsseldorf vertreten. Am NRW-Gemeinschaftsstand haben wir über Förderangebote für Innovationen in Medizin, Gesundheit und Life Sciences informiert.

Auf der von uns organisierten „Innovation#Area“ des Landesgemeinschaftsstandes auf der MEDICA konnten sich ausgewählte Projekte vorstellen, die über die europäische Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027) unterstützt werden. Die IN.NRW setzt weite Teile dieses Programms im Auftrag der Landesregierung um und begleitet Förderinteressierte entlang des gesamten Projektförderprozesses.

Go-Bio next
© Albus Wille

Projekte starten

Mit der „Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio next)“ unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Wissenschaftler:innen dabei, biotechnologische Forschungsergebnisse über Unternehmensgründungen marktfähig in die Praxis zu überführen. Bis 2032 stehen dafür über 100 Millionen Euro bereit. Anfang Dezember 2025 sind sechs Projekte der ersten Auswahlrunde gestartet.

Gefördert werden Vorhaben aus der Wirkstoffentwicklung, Zell- und Gentherapie sowie Medizintechnik. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen – von der Gründungsvorbereitung bis zur Skalierung. Wir begleiten „GO-Bio next“ in der Projektförderung und unterstützen die Teams auch mit Beratung und Coaching beim Transfer in die Praxis.

METEOR
© Briese Research

UN Ocean Conference 2025 in Nizza

Zur dritten UN Ocean Conference 2025 (UNOC 2025) in Nizza wurde das Forschungsschiff METEOR zur internationalen Event-Plattform: Unter dem Motto „Aboard METEOR: from ocean science to action“ fanden 28 Veranstaltungen statt – von Vorträgen über Workshops bis hin zu High-Level-Meetings.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt stellte die METEOR bereit. Wir unterstützten bei der Auswahl der Events, dem Projekt- und Veranstaltungsmanagement sowie der Öffentlichkeitsarbeit. So wurde das Schiff zu einem Ort für internationalen Austausch, neue Partnerschaften und konkrete Impulse zum Schutz der Ozeane.

Mat2Twin
© Oliver Henze – stock.adobe.com

Neues Materialforschungsprogramm veröffentlicht

Mit „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft (Mat2Twin)“ hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt 2025 ein neues Materialforschungsprogramm gestartet. Ziel ist der Aufbau resilienter und kreislauffähiger Wertschöpfungsnetzwerke für innovative Werkstoffe.

Das Programm läuft von 2025 bis 2034 und ist Teil des Rahmenprogramms „Forschung und Innovation für technologische Souveränität“ (FITS2030). Wir waren gemeinsam mit dem VDI Technologiezentrum an der Erstellung beteiligt und haben unsere Expertise in der Konzeption und der strategischen Ausrichtung eingebracht.

Carbon2Chem®
© thyssenkrupp

Kohlenstoff neu gedacht

Mit „Carbon2Chem®“ wird Kohlenstoff aus industriellen Prozessgasen als Rohstoff für die chemische Industrie genutzt. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Verbundprojekt zeigt, wie aus Hüttengasen der Stahlproduktion unter anderem Methanol und weitere chemische Vorprodukte entstehen können.

In Duisburg wurde 2025 dafür eine Demonstrationsanlage aufgebaut. In der dritten Projektphase stehen die Weiterentwicklung der Technologien, die Qualitätssicherung von Methanol und Wasserstoff sowie die Erweiterung auf nachhaltige Flugkraftstoffe im Fokus. Wir betreuen das Vorhaben seit 2016 wissenschaftlich und administrativ.

FONA
© Stefan Arendt – stock.adobe.com

Projektträgerschaft Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und Geoforschung

Seit 2020 setzen wir im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Projektträgerschaft „Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Geoforschung“ zentrale Ziele der FONA-Strategie um.

Im Jahr 2025 wurden unter anderem die Fördermaßnahme „Urban Mining“ zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus urbanen Räumen sowie das Projekt „SURVEY“ zu Waldreallaboren für den natürlichen Klimaschutz erfolgreich umgesetzt. Wir begleiten die Programme von der Konzeption bis zur Umsetzung, übernehmen die administrative Abwicklung und stärken den Transfer sowie die Kommunikation der Ergebnisse.

Biodiversität
© Valmedia – stock.adobe.com

KI-Methoden für den Erhalt der Artenvielfalt

Um Biodiversität wirksam zu schützen, braucht es verlässliche Daten darüber, wie sich Arten und Lebensräume verändern. In der Fördermaßnahme „BiodivKI“ arbeiten seit Mai 2025 neun interdisziplinäre Forschungsprojekte daran, Methoden der Künstlichen Intelligenz für den Schutz der biologischen Vielfalt nutzbar zu machen.

Die Ansätze reichen von akustischen Sensoren und KI-gestützter Bildauswertung bis zur Verknüpfung von Citizen-Science-Daten mit Fernerkundung und Genomdaten.

Wir begleiten BiodivKI im Kontext der Projektträgerschaft „Neue Methoden der Lebenswissenschaften“, die uns das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt übertragen hat. Die Maßnahme ist Teil der „Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt“ (FEdA).

DigiBattPro 4.0
© IM Imagery – stock.adobe.com

Digitale Batteriezellproduktion für mehr Qualität und Effizienz

Leistungsfähige und nachhaltige Batterien sind ein Schlüssel für Elektromobilität, Energiespeicherung und Industrie. Im Verbundprojekt „DigiBattPro 4.0“ wurde 2025 die Batteriezellproduktion digital weiterentwickelt.

Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“. Im Mittelpunkt stehen Industrie-4.0-Technologien, datengetriebene Prozesssteuerung und selbstlernende Fertigungssysteme. Digitalisierungslösungen werden im industriellen Maßstab erprobt und auf Lithium-Ionen-Batterien übertragen. Ziel sind stabile Prozesse, geringere Ausschussquoten und kürzere Durchlaufzeiten.

Wir begleiten das Vorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt als Projektträger im Programm „Vom Material zur Innovation“ und unterstützen die Verbindung von Materialforschung, Digitalisierung und industrieller Umsetzung.

NEXT.IN.NRW
© Gerhard Seybert – stock.adobe.com

Innovationen für die digitale Transformation

Der Innovationswettbewerb „NEXT.IN.NRW“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren zu entwickeln. Gefördert werden Projekte aus der Kreativwirtschaft, der Künstlichen Intelligenz sowie den Informations- und Kommunikationstechnologien – einschließlich Cybersicherheit.

NEXT.IN.NRW ist Teil des Programms des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und des „Fonds für einen gerechten Übergang“ (Just Transition Fund, kurz JTF) des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027. Wir haben den Wettbewerb 2025 über die bei uns angesiedelte Innovationsförderagentur NRW betreut, die zahlreiche EFRE/JTF-geförderte Projekte begleitet. Der Wettbewerb wird federführend durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Wirkstoffforschung
© Alexander Limbach – stock.adobe.com

KI-Methoden für schnellere Entwicklung

Die Entwicklung neuer Arzneimittel ist zeitaufwendig, teuer und mit hohen Risiken verbunden. Die Förderrichtlinie „Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Wirkstoffforschung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt zielt darauf, die Wirkstoffentwicklung effizienter zu gestalten und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Seit 2025 betreuen wir hier die Förderung interdisziplinärer Projekte, die bestehende KI-Methoden in der Humanmedizin anwenden und anpassen. Wir sind als Projektträger mit der Umsetzung beauftragt und begleiten die Vorhaben von der Auswahl bis zur Umsetzung.

Tenure-Track
© wannathon - stock.adobe.com (generiert mit KI)

Neue Projektträgerschaft für das Programm WISNA

Mit der Projektträgerschaft für das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WISNA) haben wir 2025 unser Portfolio im Bereich der strategischen Hochschulentwicklung erweitert. Das Programm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt stärkt planbare Karrierewege in der Wissenschaft und etabliert die Tenure-Track-Professur als zusätzlichen Weg zur Lebenszeitprofessur – neben Habilitation und Direktberufung.

Bund und Länder ermöglichen damit bis zu 1.000 zusätzliche Professuren an rund 75 Hochschulen. Wir begleiten das Programm in allen Phasen der Projektförderung – von der Umsetzung über die fachliche Betreuung bis zur Weiterentwicklung der einzelnen Fördermaßnahmen.

Gründung
© Jacob Lund – stock.adobe.com

„Gründungsstipendium NRW Diversität+“ startet

Mit dem „Gründungsstipendium NRW Diversität+“ stärkt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) seit 2025 die Vielfalt im Gründungsgeschehen. Geschlechterdiverse Teams, die während des Stipendiums ein Unternehmen gründen, erhalten künftig einen zusätzlichen monatlichen Zuschuss.

Der neue Baustein ergänzt das seit 2018 laufende „Gründungsstipendium NRW“, das Gründer:innen bei der Umsetzung innovativer Geschäftsideen unterstützt. Neben finanzieller Förderung profitieren die Teams von Coaching und einem landesweiten Netzwerk von Gründungsberatungen. Wir betreuen das Programm seit seinem Start und unterstützen das MWIKE bei der Öffentlichkeitsarbeit.

exist Women
© exist

Gründerinnen aus der Wissenschaft stärken

Mit „exist Women“ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Frauen dabei, unternehmerische Ideen aus Wissenschaft und Forschung in erfolgreiche Gründungen zu überführen. 2025 erreichte das Programm eine neue Größenordnung: 141 Hochschulen und rund 1.350 Stipendiatinnen beteiligen sich an der aktuellen Runde. Ein weiterer Höhepunkt war das von uns organisierte zweite „exist Women Gründerinnenforum“ mit rund 250 Teilnehmerinnen, das eindrucksvoll zeigte, wie dynamisch und engagiert sich die Community vernetzt. Damit leistet die Fördermaßnahme einen wichtigen Beitrag dazu, mehr weibliche Talente für wissensbasierte Start-ups zu gewinnen und das deutsche Innovations- und Start-up-Ökosystem nachhaltig zu stärken.

Batterie-Startup-Inkubator
© Battery Incubator

„BaStI“ startet an der TU München

Mit dem Projekt „BaStI – Batterie-Startup-Inkubator“ entsteht seit 2025 an der Technischen Universität München eine neue Plattform für technologieorientierte Gründungen im Bereich der Batterieforschung. Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Anwendungen zu beschleunigen und Gründer:innen frühzeitig zu unterstützen.

Der Inkubator bietet Zugang zu spezialisierter Infrastruktur, Laboren und Werkstätten sowie zu unternehmerischen Schulungen und Netzwerken. Nach einer Testphase ist ein bundesweiter Ausbau des Ansatzes vorgesehen. Wir betreuen das Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des „Dachkonzepts Batterieforschung“.

Innovationswettbewerbe
© Rymden – stock.adobe.com

IN.NRW zieht ein positives Zwischenfazit

Die bei uns angesiedelte Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW) hat für 2025 eine positive Bilanz ihrer Innovationswettbewerbe gezogen. Das Angebot stößt auf großes Interesse: Rund 910 Projektideen mit Beteiligung von etwa 3.215 Akteur:innen aus Hochschulen, kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und Kommunen wurden eingereicht.

Die IN.NRW setzt im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen zentrale Teile der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027) um und begleitet Förderinteressierte von der Idee bis zur Umsetzung. Besonders gefragt war 2025 der Wettbewerb „NEXT.IN.NRW“, der mit über 130 Einreichungen in seiner dritten Einreichungsrunde einen neuen Höchststand erreichte.

Innovationskultur
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Projektträgerschaft erneut eingeworben

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat uns 2025 erneut mit der Projektträgerschaft „Offene Innovationskultur, KMU-Querschnittsaufgaben und Strukturstärkung“ beauftragt. Seit 2017 begleiten wir das Ministerium bei der Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung zentraler Maßnahmen zum wirksamen Transfer von Forschung in die Anwendung.

Zur Projektträgerschaft gehören unter anderem die Zukunftscluster-Initiative „Clusters4Future“, die Initiative „Forschungscampus“ sowie die Validierungsmaßnahme „VIP+“ (Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung).

Bestandsanalyse
© ouh_desire – stock.adobe.com

Studie zu Transfer- und Innovationsförderung veröffentlicht

Für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt haben wir 2025 die Transfer- und Innovationsförderung des Bundes umfassend analysiert. In der Studie wurden über 60 Fördermaßnahmen ausgewertet, Schwerpunkte identifiziert und Potenziale für eine wirkungsvollere Ausgestaltung aufgezeigt.

Die Ergebnisse zeigen das vielfältige Förderangebot, machen aber auch Handlungsbedarfe deutlich – etwa bei der Förderung früher Ideenphasen, beim Transfer in den Markt und bei der stärkeren Berücksichtigung sozialer Innovationen. Mit der Studie haben wir 2025 eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung der Förderlandschaft geleistet.

Textilfabrik 7.0
© Zukunftsagentur/Tomas Rodriguez

Förderbescheid für Strukturwandel im Rheinischen Revier

Mit der „Textilfabrik 7.0“ entsteht in Mönchengladbach aktuell ein Modellstandort für die nachhaltige Industrieproduktion der Zukunft. Seitens des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen wurde der Förderbescheid 2025 an das Projekt übergeben. Damit fördern sie den Aufbau eines CO2-neutralen und digitalisierten Industrieparks für die Textil- und Bekleidungsbranche. Angestrebt wird, Forschung, Industrie und Qualifizierung enger zu vernetzen und neue Technologien wie Robotik, Künstliche Intelligenz und biobasierte Materialien in die industrielle Anwendung zu bringen.

Das Projekt ist Teil der Strukturstärkung im Rheinischen Revier. Wir unterstützen das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung der Fördermaßnahmen und begleiten Vorhaben wie die „Textilfabrik 7.0“.